Vom roten Slip bis zum Ferrari-Rot

Veröffentlicht am 20.02.2011 in Veranstaltungen

Backnanger Kreiszeitung vom 9.2. 2011

Jürgen Hestler beim 9. Lichtmessempfang der SPD Rems-Murr mit erstaunlicher Farbenlehre

WAIBLINGEN (red). Die Farbe Rot stellte Jürgen Hestler in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsrede zum 9. Lichtmessempfang der SPD-Rems-Murr. „Wenn Sie heute mit einem roten, gar tomatenroten Auto hierher in den Schwanen nach Waiblingen gekommen sind, ist die Wahrscheinlichkeit, wegen Geschwindigkeitsübertretung geblitzt worden zu sein, um ein Vielfaches höher, als wenn Sie in Grün, Schwarz, Weiß oder Blau unterwegs sind“, so der Kreisvorsitzende, der auch eine Begründung nachschob: „Schuld daran ist Epinephrine.“

Epinephrine sei ein Hormon, das in der Hirnanhangdrüse produziert wird. Und diese wiederum werde durch die Farbe Rot in höchstem Maße stimuliert: „Ein biochemischer Impuls führt zur Ausschüttung des Hormons, woraus sich eine Erhöhung des Blutdruckes, der Atemfrequenz, des Pulses, des Adrenalinflusses im Körper, des Schwitzens und so weiter ergibt. Diese körperliche Reaktion bestimmt unsere Wahrnehmung von Rot als einer stimulierenden, erregenden Farbe. Rot kann im wörtlichen Sinn antörnen, von der roten Unterwäsche bis zum berühmten Ferrari-Rot“, schwärmte Hestler.

Untersuchungen hätten ergeben, dass Konsumenten Rot als die leidenschaftlichste, provokativste, aufregendste und dynamischste Farbe sehen. Sie gelte als sexy und verführerisch. Sie sei zusammen mit Blau die Lieblingsfarbe der Deutschen. Diese Ausstrahlung von Rot übertrage sich auch auf das rote Produkt. Ob Fahrer von roten Autos deshalb grundsätzlich schneller fahren oder ob Polizisten schneller mal rotsehen, sei mal dahingestellt.

Das Zusammentreffen von Rot und Schwarz wird oft als laut und chaotisch empfunden, sagte Hestler. Auf allen Bühnen dieser Welt trete Mephisto rot und schwarz gewandet auf. „Aber der Teufel ist nicht mehr im Amt. Er heißt jetzt Mappus“, sagte Hestler. Aber er wolle betonen, dass er damit nur gesagt habe, wie der Nachnachfolger von Ministerpräsident Teufel heiße.

Warum der Kreisvorsitzende all dies erzählte? Weil die Farbe Rot auch die Symbolfarbe des Nachmittags sei. Die Gastgeber seien rot, der Ehrengast, der Präsident des VfB-Stuttgart Erwin Staudt, sei rot, und zwar durch und durch, politisch wie sportlich, als Mitglied der SPD und als Präsident des VfB, und das Lichtmessfest sei rot.

Als Mitglied und Dauerkartenbesitzer des VfB sagte Hestler, die Tabellensituation voll im Blick: „Wem das Wasser Oberkante Unterlippe steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen.“ Und als Gastgeber des Empfangs sagt der Kreisvorsitzende: „Rot ist auch die Farbe des Lachens und der intensiven Freude.“
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